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01.06.2016

Benjamin Husli, Ambit AG

Digitale Transformation

Von: Benjamin Husli, Ambit AG


Die Digitalisierung hält immer mehr Einzug in die unterschiedlichsten Schweizer Wirtschaftsbranchen.
Nicht zuletzt aufgrund ihrer starken Einbindung in internationale Wertschöpfungsketten stehen viele Betriebe vor der Herausforderung, die durch den Einsatz digitaler Technologien hervorgerufenen Veränderungen zu identifizieren und rechtzeitig darauf zu reagieren.

Dieser Trend darf nicht ignoriert werden. Wie man anhand des Beispiels der Detailhändler sieht und sehen konnte, wird dieser Bereich seit einigen Jahren stark von den Auswirkungen der Digitalisierung beeinflusst. Einerseits wird der positive Einfluss durch das Entstehen neuer, marktdominierender Unternehmen wie Amazon oder Zalando deutlich und betont die enormen Wachstumschancen, die sich durch die Digitalisierung ergeben. Im Zuge dessen wird aber auf der anderen Seite auch die Wirkung eines verpassten Absprungs auf eine neue Technologie erkennbar, wodurch etablierte Unternehmen, die diese Veränderung am Markt nicht oder nur bedingt wahr haben wollten, ihre Marktposition verlieren bzw. komplett aus einem Markt gedrängt werden.

Das Potenzial digitaler Technologien ist vielfältig: Zum einen ermöglicht sie interne Prozesse effektiver und effizienter zu gestalten, und zum anderen kann sie ein Mehrwert eines Dienstleistungs- und Produktangebots für die Kunden bedeuten.

Die Digitalisierung bietet jedoch nicht immer einfach zu erreichende Vorteile oder Mehrwert. Die Firmen von heute können von diesem Potenzial sehr profitieren, allerdings muss dieser Wandel gut geplant sein und die Stossrichtung klar definiert werden. Ansonsten endet das Projekt oft in einer Sackgasse, oder man wandelt sehr schnell wieder auf alten (analogen) Pfaden.

Industrieunternehmen haben das Potenzial der digitalen Technologien erkannt und haben angefangen, diese vermehrt einzusetzen. Auch Politik, Verbände und Grossunternehmen treiben das Thema zunehmend voran.
Hightech-Initiativen, wie die in Deutschland prominente «Industrie 4.0», gewinnt wieder mehr an Bekanntheit. Wichtige Stichworte sind dabei etwa die Maschinen-zu-Maschinen-Kommunikation oder autonome, intelligent handelnde Fabriken. Der Fokus der Diskussion liegt jedoch oftmals auf den internen Prozessen, während das Potenzial der Digitalisierung für das Produktangebot hingegen weniger prominent thematisiert wird.

Die meisten Unternehmen haben die Chancen, welche die Digitalisierung bietet, erkannt und generieren damit bereits Geschäftsvorteile. Dem Wandel gegenüber aufgeschlossen zeigen sich insbesondere Firmen der Informations- und Kommunikationstechnik.

Die Digitalisierung steht somit ohne Zweifel in einer Reihe mit Megatrends, die seit Beginn der Industrialisierung fortlaufen. Die technologiegetriebenen Innovationen werden jedoch nicht nur aus dem Technologiesektor kommen. Unternehmen aus allen Branchen haben die Möglichkeit, von Unternehmen zu lernen, die den Weg der digitalen Revolution schon bestritten haben und sich weiter entwickelt haben. Sie können nun vorankommen und sich für die digitale Welt rüsten. Das Bewusstsein, dass diese Entwicklung etwas vollkommen Normales im Zuge der langen Wirtschaftszyklen ist, muss in den Unternehmen allerdings noch zuerst verankert werden.

Erst wenn Veränderungsdruck als Chance gesehen wird, kann es Unternehmen - gekoppelt mit der nötigen Expertise - im strategischen und operativen Bereich gelingen, eine ganzheitliche Digitalisierungsstrategie aufzusetzen und erfolgreich umzusetzen. Dafür sind drei Stellschrauben entscheidend: Erstens der Aufbau einer analytischen Infrastruktur, um eine geeignete Datenbasis sicher zu stellen. Zweitens die Digitalisierung aller internen und externen Prozesse einhergehend mit einer Vereinfachung der Dienstleistungen für den direkten Kundenkontakt. Drittens sollten die organisatorischen Voraussetzungen für die Umsetzung einer umfassenden Digitalstrategie geschaffen werden.

Schlussendlich ist die Digitalisierung (Cloud, Software Lösungen, Industrie 4.0 oder Big Data) eine Möglichkeit zur Optimierung, Beschleunigung, zu Grenzen überschreitendem Arbeiten oder zur Maximierung. Ob diese Möglichkeit richtig genutzt wird, hängt zu einem grossen Teil von der Projektplanung, Ausrichtung des Projektes und der Firmenkultur ab. Dies kann keine neue Technologie übernehmen. Hier kommt der Mensch zum Zug.




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