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Zeit ohne Ende – Sechs Tipps zum Umgang mit Druck und Stress


Stress-City ist überall! Jeder Arbeitsplatz, jedes Dorf und jede Stadt kann sich in Stress-City verwandeln. Der Wechsel vom beobachtenden Besucher zum in der Falle sitzenden Einwohner vollzieht sich oft unmerklich. Nachfolgend haben wir für Sie Tipps zusammengestellt, wie Sie Besucher der Stadt bleiben und die erholsame Anhöhe sowie die Plätze unten am Fluss bemerken und aufmerksam geniessen können.

Tipp 1: Sein Umfeld auf Stress analysieren – Wie viele Lebenshüte tragen Sie?
Das Konzept der Lebenshüte stammt vom Zeitmanagementexperten Lothar Seiwert. Wir verwenden diese Metapher immer wieder in Seminaren. Viele Leute fühlen sich angesprochen, weil sie das Gefühl kennen, ‚nicht alles unter einen Hut zu bringen‘. Jeder Hut steht für eine Verantwortung bzw. eine Rolle im Leben. Es geht um die Frage: Wo sind Menschen von mir abhängig? Eine Führungskraft trägt zum Beispiel den Hut des Leiters, des Fachexperten, des Beraters und des Verkäufers. Dazu kommen weitere Verantwortungen aus dem privaten Bereich: Vater, Ehemann, Feuerwehroffizier, Fussballtrainer etc.
Während einer Seminarveranstaltung verstummte plötzlich der ‚Klassenclown‘, der während des ersten Teils die Gruppe mit seinen witzigen Bemerkungen unterhielt. In der Pause setzte ich mich zu ihm an den Tisch. Diese Hut-Übung zeigte ihm auf, weshalb sein Leben aus den Fugen geraten war: Er übernahm neu in der Feuerwehr eine Verantwortung. Zudem war er dabei, in viel Eigenleistung ein Bauernhaus umzubauen. Gleichzeitig war er Vater von zwei Kindern. Im Beruf wurde er zum Teamleiter befördert. Jede Minute war verplant. Es wurde ihm auf einen Schlag klar, dass er zu viele Hüte auf einmal trug.

Tipp 2: Legen Sie Lebenshüte ab
Wer sein Leben in Balance hält, ist bereit zum Verzicht. Ein Kursteilnehmer berichtete: ‚Als die Kinder in die Familie kamen, realisierte ich, dass ich ein Portfolio habe, das zwei Personen ausfüllt.‘ Er hat sich entschlossen, auf einen Teil des Lohns zu verzichten und arbeitet heute als Führungsperson nur noch 80%. Der Zeitforscher Karlheinz Geissler sagt in einem Interview mit dem Journalisten Opitz: ‚Wenn ich auf das neueste Handy verzichte, lande ich nicht unter der Brücke. Unsere Gesellschaft bietet so viele Optionen; ich kann nicht alles tun und bin zum Verzicht angehalten.‘ Der Umgang mit Verzicht und die konkrete Wahl von Optionen sind Kernthemen auf unserer Weiterreise in die Grossstadt Fremdbestimmung im nächsten Kapitel.

Tipp 3: Investieren Sie Zeit und Energie in alle vier Lebensbereiche
Die uns zur Verfügung stehende Zeit lässt sich in vier grosse Bereiche einteilen:

  • Körper / Gesundheit
  • Leistung / Arbeit
  • Kontakte / Soziales / Beziehungen
  • Sinn / Erfüllung


Bereich Körper / Gesundheit
Was für eine Sportart bzw. Bewegungsart macht Ihnen Freude? Fachleute raten, zwei bis drei Mal in der Woche Fitness einzuplanen, ohne dass Sie dabei primär Ihre Leistungsgrenze ausweiten wollen und sich auch in diesem Bereich unter Druck setzen. Essen Sie gesund und achten Sie auf ausreichende Nährstoffe.

Bereich Leistung / Arbeit
Sind Sie am Ende eines Arbeitstages zufrieden? Setzen Sie gezielt Prioritäten und planen Sie Ihren Arbeitstag.
Gehen Sie bewusst mit Ihrer Arbeitszeit um. Sie werden auch dann nicht alle Pendenzen erledigt haben, wenn Sie wieder eine Stunde länger als alle anderen dran bleiben.

Bereich Kontakte / Soziales/Beziehungen
Pflegen Sie Kontakte zu Freunden und Bekannten. Unternehmen Sie mit der Familie etwas. Laden Sie Freunde zu einem guten Essen ein und geniessen Sie ein Glas Wein. Tragen Sie private Termine in Ihre Geschäftsagenda ein.

Bereich Sinn / Erfüllung
Überlegen Sie sich, was Ihrem Leben Sinn gibt und was Sie als wertvoll betrachten. Was für Spuren hinterlassen Sie bei wem nach dem heutigen Tag? Was für Spuren wollen Sie morgen und ganz am Schluss hinterlassen?

Überbewerten Sie den Bereich Leistung / Arbeit nicht
Viele Menschen bauen ihre Identität auf ihre Arbeit. Sie sind, was sie leisten. Das Produktivitätsdenken ist bei ihnen persönlich angekommen. Es geht bei der Arbeit um die Nutzenmaximierung. Johannes Czwalina schreibt: ‚Bisher bleiben Identität und Sinnerfüllung in der Erwerbsgesellschaft abhängig von Leistung, Aussehen, Attraktivität und Nützlichkeit. Der Preis dafür ist hoch. Viele Menschen stehen permanent unter gesundheitsschädigendem Leistungsdruck, und die meisten haben Angst vor dem Absturz. Wer weiss denn, ob er morgen noch gesund ist, noch so nützlich, leistungsfähig, attraktiv wie heute?

Sorgen Sie für Ausgleich in Ihrem Leben. Dann sind Sie in der Lage, Ihre Leistung mit einem gesunden Abstand zu betrachten und rechtzeitig Tankstellen aufzusuchen. Investieren Sie aber Ihre gesamte körperliche und mentale Kraft über längere Zeit in die Arbeit, nimmt die Leistungsfähigkeit unweigerlich ab.

Die Anforderungen und Erwartungen am Arbeitsplatz nehmen keine Rücksicht auf die anderen Lebensbereiche. Solange Sie den Ausgleich schaffen, gibt es keinen Handlungsbedarf. Da, wo Sie bei sich selber Anzeichen von Überlastungsstress feststellen, ist Ihre Entscheidung gefragt. Sie müssen schlussendlich selber bestimmen, etwas in Ihrem Leben zu verändern oder weiterzumachen.

Der Entschluss, sich zu verändern, kann Angst auslösen. In Seminaren hören wir oft: ‚Ich muss einfach weitermachen, in meinem Alter finde ich keine andere Beschäftigung mehr.‘ ‚Bei meinem Chef kannst du mit solchen Weicheier-Argumenten nicht kommen – entweder du erfüllst die Erwartungen oder du bist weg vom Fenster.‘ ‚Es braucht Mut auf diese Art und Weise zu handeln – ich weiss nicht, ob ich diesen Mut habe.‘

Tipp 4: Nehmen Sie sich Zeit für eine sorgfältige Standortbestimmung
Wir beobachten immer mehr Menschen, die aus dem System fallen. Sie können dem Druck nicht länger standhalten. Manche haben den Mut nicht aufgebracht, etwas zu verändern. Sie haben nicht selbst entschieden. An dem Punkt, wo sie keine Kraft mehr hatten, haben dann andere für sie bestimmt.
Hilfreiche Fragen zur persönlichen Standortbestimmung:

  • Wie stellen Sie sich Ihr Leben im Gleichgewicht vor?
  • Was sind Ihre wirklichen Bedürfnisse? Wo sind Sie erfüllt, und wo ergeben sich Abweichungen?
  • Wo liegen die Ursachen für ein Ungleichgewicht?
  • Wie erreichen Sie eine selbstbestimmte neue Ordnung in Beruf und Privatleben?
  • Wie gewinnen Sie mehr Zeit für das Wesentliche?
  • Welche Ziele und Massnahmen wollen Sie im Beruf und in der Familie sowie in gesundheitlicher Hinsicht realisieren?

Tipp 5: Übernehmen Sie Verantwortung und handeln Sie selbständig Übernehmen Sie die Verantwortung für Ihr Leben. Niemand kann für Sie entscheiden, ohne dass Sie das zulassen. Sprechen Sie mit vertrauten Personen über Ihre innersten Bedürfnisse.Sagen Sie nicht mehr ‚Ich muss‘. Ändern Sie Ihre Sprache und sprechen Sie davon, was Sie beschlossen haben. Wer selbständig handelt, sagt manchmal Nein. Mit einem klaren Nein ziehen Sie eine klare Grenze.  Wer Ja sagt, nur um die Anerkennung zu erhalten, ist nicht mehr selbständig und frei. In der Selbständigkeit ist die offensive Lösung von Konflikten enthalten. Tipp 6: Stärken Sie Ihr Selbstvertrauen Situationen hoher Belastung sind Wasser auf die Mühlen der Opferrolle. Durch Stress geht der Blick auf das gesamte Bild verloren. Der Blick wird eng und Sie empfinden sich als Spielball der äusseren Umstände. Eine solche Situation kann ins Selbstmitleid treiben. Die Konsequenz davon ist, dass Ihr Selbstvertrauen abnimmt. Stärken Sie Ihr Selbstvertrauen, indem Sie sich auf Ihre Erfolge und auf Ihr Können konzentrieren. Lassen Sie nicht zu, dass der Stress Ihr Selbstvertrauen angreift.Mit dem Entscheid, welchen der Tipps Sie umsetzen wollen, haben Sie die Analyse abgeschlossen, wo Sie momentan belastungsmässig stehen. Damit haben wir die Basis für unsere Weiterreise gelegt. Wir sind unterwegs in die Grossstadt ‚Fremdbestimmung‘.

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