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30.04.2018

Wissen – Produktionsfaktor und Marktvorteil

Von: Balz Hug – Geschäftsführer und Inhaber CleverBridge AG


Das «Bewirtschaften» von Wissen bedarf einer konsequenten Strategie und eines Wandels beim menschlichen Verständnis und bei der Arbeitsintelligenz. So können Unternehmen die Innovationsgeschwindigkeit weiter vorantreiben und dadurch noch aktiver am Markt aufzutreten. Dieser Produktionsfaktor ist zwar nicht in einer Bilanz ersichtlich, dennoch sind viele Firmen bereit, in die verborgenen Produktionskräfte zu investieren; besonders im Zeitalter der Digitalisierung und der Transformation von Geschäftsmodellen.

Dazu muss allerdings diese «Unternehmensdisziplin» als Integrationsprozess stattfinden und das Wissensmanagement als integrale Führungsaufgabe verstanden und wahrgenommen werden. Ideal, wenn das Leben im Unternehmen im Kontext «Wissensmanagement für Dienstleistungs-management» für Kundennutzen stattfindet. Wissensmanagement muss Wissen in Nutzen – direkt messbaren Nutzen für den Kunden – wandeln; das ist die zwingende Forderung an ein modernes Management.

Integrierte Prozesse, Wille und Disziplin, Wissens- und Dienstleistungsmanagement als Unternehmensstrategie
Projektbeobachtungen zeigen, dass Wissensbewirtschaftung eine komplexe Herausforderung darstellt, deren Lösung nur im konsequenten Zusammenspiel von Technologie, Prozessen und Organisationen und den Menschen umsetzbar ist. Zum einen ist Wissen vernetzen teuer und kompliziert, zum anderen erfordert es den Schrankenabbau bei Abteilungen, Wissensgemeinschaften und bei jedem Mitarbeitenden persönlich. Deshalb muss das Wissensmanagement eng an die Unternehmensstrategie gekoppelt werden. So wird es in Konsequenz auch in die «frühere Personalabteilung» einfliessen.

Genau genommen werden im Human-Ressource-Management-Prozess die Ideen gezählt, die Realisierbarkeit gefördert und die höheren Resultate belohnt. Dies hilft, durch Wissen gezielt den Innovationsprozess anzukurbeln und daraus direkte Wettbewerbsvorteile zu generieren. Mit Wissensplattformen, Ressourcenprozessen, Intranet und Datawarehouse-Systemen lässt sich der vierte Produktionsfaktor Wissen auf diese konsequente Weise als Stützpfeiler für den wirtschaftlichen Erfolg einsetzen. Auch wenn die Natur gegen Wissensmanagement spricht, hat sich der Mensch doch zeitlebens seinem Umfeld angepasst und wenn die Früchte von Wissensmanagement zu seiner eigenen Bequemlichkeit und zu erhöhtem Komfort beitragen, wird er sich auch diesem Prozess anpassen.

Was ist mit Ihrer Vision und Ihrer Strategie? Ist sie auf das Wissensmanagement für Dienstleistungsmanagement ausgelegt? Wenn Ja, sind Sie auf dem richtigen Weg. Falls Nein, lohnt es sich, Ihre Managementaufgaben zu überdenken – zu Ihrem strategischen langfristigen Nutzen; denn, Wissen ist ein Marktvorteil.

Wissen als Marktvorteil; der heutige Wettbewerb basiert auf Wissen
Wettbewerbsvorteile lassen sich häufig mit Wissensvorteilen gleichsetzen. Insbesondere Wissen, das auf Erfahrung beruht und durch die Praxis vermittelt wird, verstärkt den Erfolg eines Unternehmens. Gerade dieses Wissen zu erhalten, ist eine wichtige Führungsaufgabe. Die auf Wissensaufbau und -vermittlung ausgerichtete Gesellschaft birgt Risiken:

Der Mensch und sein Wissen sind fraglos wichtige Unternehmensressourcen und dies trifft nicht nur auf die modernen Hightech-Unternehmen zu. Die Unternehmen sind auf kompetente Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter angewiesen. Gleichzeitig werden diese immer mobiler. Stellenwechsel und Abwerbungen durch Konkurrenzunternehmen sind an der Tagesordnung.

Die Unternehmen werden – nicht zuletzt durch die globalen Medien, Internet, die Vernetzung und durch die Digitalisierung – mit einer Flut von Informationen konfrontiert. Diese müssten möglichst effizient verarbeitet werden, denn im Arbeitsalltag sind schnelle Entscheidungen gefragt. Doch diese Effizienz ist nicht immer gewährleistet.

Um den Wissenstransfer steht es schlecht. Die bestehenden Organisationsstrukturen – die Förderung von einzelnen Individuen und Leistungen – behindern den Wissenstransfer. Nur ein bescheidener Prozentsatz der Arbeitnehmer weiss heute, was die verschiedenen Abteilungen seines Unternehmens leisten. Nur zu oft verbringen Mitarbeitende wertvolle Zeit damit, bereits vorhandenes Wissen neu zu entdecken und bestehende Lösungen wieder zu erarbeiten. Wertvolle Synergien bleiben ungenutzt.

Informationen in Wissen umwandeln
Nur Unternehmen, die in der Lage sind, Wissen aufzubauen, zu erhalten und zu erneuern, sind auf Dauer konkurrenzfähig und erreichen eine höhere Performance. Kein Unternehmen, das in einem wissensintensiven Wettbewerb steht, kann es sich leisten, Wissen zu verlieren. Eine wichtige Aufgabe des Unternehmens ist es, den grossen Schatz an Informationen in brauchbares Wissen umzuwandeln. Weiter müssen die Nachteile der auf Wissensvorteile ausgerichteten Wirtschaft kalkulierbar werden.

Wissensmanagement ist klar eine Führungsaufgabe, die sich nicht delegieren lässt. Gute Informationsverarbeitungssysteme und Datenbanken allein reichen nicht mehr aus, um das steigende Wissensbedürfnis und die organisatorische Herausforderung zu meistern. Vielmehr ist es vordringliche Aufgabe des modernen Wissensmanagements, die Einstellung und Motivation der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu verändern. Mitarbeitende müssen die Vorteile des Wissensaufbaus und -erhalts erkennen. Wichtig ist dabei die Schaffung und Erhaltung einer Arbeitsatmosphäre, die Innovation und Kreativität zulässt und die Entwicklung von Prozessen und Produkten nachhaltig fördert. In einem Unternehmen, das aus Wissen Vorteile schöpft, muss das Knowledge Management Teil der Unternehmensstrategie sein. Die Einzelbereiche der Organisationsstruktur müssen so geändert werden, dass sie diesen Fokus unterstützen.

Überzeugungskraft ist gefragt
Die Umwandlung eines traditionellen Unternehmens in eine erfolgreiche Wissensunternehmung verlangt von den modernen Führungskräften strategisch und operationell fundiertes Arbeiten. Wissensmanagement kann den Mitarbeitenden nicht diktiert werden, es muss vorgelebt werden. Vorbild zu sein, bedeutet für Führungskräfte, dass sie kompetente Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus verschiedenen Abteilungen, die ein hohes Entwicklungspotenzial haben, persönlich betreuen und beraten eigene Fehler offen diskutieren und aufzeigen, was sie aus den damit verbundenen Erfahrung gelernt haben fähige Mitarbeitende, die bewusst ein sorgfältig kalkuliertes Risiko eingegangen sind, erkennen und jene fördern, die ihr Wissen teilen und sich für das Unternehmen als Ganzes einsetzen.

Erziehlen Sie einen Marktvorteil – Dank Wissen teilen

  • raschere Entscheide, bessere Lösungsvorschläge zu Gunsten des Kunden
  • bessere und schnellere Bewältigung bestehender Herausforderungen wie komplexe Kundenanfragen, Helpdesk, Retouren
  • optimierte Zusammenarbeit zwischen Vertriebs-, Marketing- und Supportteams für ein einzigartiges Kundenerlebnis

Wissensmanagement ist klar eine Führungsaufgabe. Zoho bietet CRM-Lösungen für jedes Unternehmen – unabhängig von Ihrer Verkaufsstrategie. Vereinfachen Sie Prozesse und profitieren Sie von den Vorteilen, welche die Zoho Produkte bieten:

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  • intelligenter Vertrieb mit KI-gestützten Warnungen, Prognosen und Lösungen

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