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14.06.2018

Zeit ohne Ende – Das Burnout-Rad

Von: Christian Sartorius - SERVUS business development

Juni


Für Seminarteilnehmende ist das Burnout-Rad eine hilfreiche Illustration zur Einschätzung der eigenen Belastungssituation.



Bilderklärung:
Jedes Oval zeigt einen Gefühlszustand. Wenn der Druck zunimmt, spüren wir die Auswirkungen der nächsten Stufe. Bis hin zu Stufe 5 ist eine selbständige Rückkehr in den gesunden Bereich möglich. Die Stufen 6 bis 9 erfordern professionelle Coaching-Hilfe. Stufen 10 und 11 bedingen zur Heilung psychologische und medizinische Unterstützung.

Stufe 1: Zwang, sich zu beweisen
In einer Zeit, wo viel Arbeit wartet, ist Ehrgeiz ein wichtiger Treiber, sich zu beweisen und eine Topqualität abzuliefern. Die erste Stufe zeugt von einer gesunden Arbeitseinstellung.

Stufe 2: Verstärkter Einsatz
Sollte die Arbeitslast nicht abnehmen, muss der Einsatz verstärkt werden. Oft geschieht dies mit einer sorgfältigen Planung. Freiräume im Terminkalender werden für die zusätzliche Arbeit genutzt. Hier beginnt das Gefühl der Zeitdichte: Ein Termin folgt auf den nächsten. Das Hamsterrad beginnt schneller zu drehen.

Stufe 3: Eigene Bedürfnisse vernachlässigen
Die ersten zwei Stationen im Burnout-Rad sind vertraut und nicht bedrohlich. Viele Seminarteilnehmende hören ab der dritten Phase aufmerksam hin. Die Leistungsgesellschaft diktiert, die persönlichen Bedürfnisse hinter die beruflichen Anforderungen zu stellen, wenn die Belastung nicht abnimmt.
Die Zeit für den Sport oder für die Familie fallen sehr oft den wichtigen geschäftlichen Prioritäten zum Opfer.

Stufe 4: Verdrängung von Konflikten und Bedürfnissen
Führungskräfte fühlen sich häufig bei Stufe 4 angesprochen. Arbeit und Termine fühlen sich an wie eine Lawine, gegen die sie ankämpfen müssen. Viel Kraft wird in die Bewältigung des Tagesgeschäfts investiert. Wenn jetzt im Team Konfrontationen auftauchen, wird die Konfliktlösung auf die lange Bank geschoben. Weil die Spannungen nicht frühzeitig angesprochen werden, wächst der emotionale Führungsstress parallel zur Arbeit.

Stufe 5: Wichtiges und Unwichtiges vermischen
Weil sich die Wahrnehmung immer mehr verengt bis hin zum berühmten Tunnelblick resp. im Bereich der Kommunikation zum ‚Tunnelgehör‘, ist es nicht mehr möglich, Wichtiges von Unwichtigem zu unterscheiden. Es fehlt die Energie zur Prioritätensetzung. In diesem Zustand geht es nur noch um das Abarbeiten. Die Last muss endlich leichter werden. Die Arbeit läuft im Überlebensmodus und es bleibt keine Zeit mehr, um sich Übersicht zu verschaffen. Planung und Prioritätensetzung verlangen ein gewisses Mass an Musse und innerer Ruhe für Weitblick; ab Stufe 5 bleibt dafür kein Raum mehr.

Stufe 6: Verstärkte Verleugnung der Probleme
Partnern, Arbeitskollegen und guten Bekannten fällt in dieser Phase eine Verhaltensveränderung auf. Manche Personen reagieren gereizt, andere äussern sich zynisch und laut. Der Körper meldet sich in diesem Zustand unüberhörbar. Hier sollte fremde Hilfe zum Beispiel durch einen Coach beigezogen werden.

Stufen 7 bis 11: Rückzug ins Innere bis Depression
Es gibt bei jedem Menschen eine innere Grenze. Wenn diese Grenzlinie überschritten wird, ist er kaum mehr in der Lage, selbständig aus dem Kreislauf auszubrechen. Das Rad beginnt sich immer schneller zu drehen. Die Stressspirale bewegt sich, bis er erschöpft aufschlägt. In diesem Zustand kann er nur noch schwer selber entscheiden. Er braucht Wege und Möglichkeiten, Belastungssituationen zugunsten seiner Gesundheit zu reduzieren. Und er sollte solche Schritte auf dieser Stufe rasch angehen. Bitte sprechen Sie in einer solchen Situation unbedingt mit einer Vertrauensperson!

Unterschiedliche Wahrnehmung von Drucksituationen
Während sich eine Person von einer Situation stark gestresst fühlt, ist die gleiche Situation für eine andere leicht zu bewältigen.
Regelmässig verbringe ich meine Ferien an der Nordseeküste. An einem Tag wehte ein starker Wind. Als Binnenländer waren wir nicht lange am Strand, weil es für uns zu windig und zu kalt war.
Am Abend wurde am Fernsehen ein Interview mit Profi-Kite-Surfern gezeigt. Sie beschwerten sich, dass an diesem Tag zu wenig Wind für ihren Wettkampf wehte. Es handelte sich um den gleichen Strandabschnitt und das gleiche Wetter. Die Einschätzung war jedoch völlig unterschiedlich.
Die unterschiedliche Bewertung einer Situation kann zu Kopfzerbrechen führen, wenn sich Mitarbeitende über Stress beklagen. Manchmal ist es nur schwer vorstellbar, weshalb eine Situation zu Stress führen soll. Folgende Punkte können für die Gestaltung der Arbeitsumgebung als Leitplanken dienen:

  • Führungspersonen haben die Aufgabe, die Anforderungen der Arbeitsstelle mit den Kompetenzen des Stelleninhabers abzugleichen.
  • Der sinnvolle Umgang mit der Ressource Zeit ist unerlässlich. Manchmal ist es hilfreich, wenn Mitarbeitende ihre Tätigkeiten über einen Zeitraum von zwei Wochen genau erfassen. Damit wird ersichtlich, wo die einzelnen Zeitdiebe sitzen.Zwei Werkzeuge zur Erfassung von Zeitdieben und Arbeitseffizienz stellen wir Ihnen beim Abstecher nach Eldorado in Kapitel 5 vor.
  • Informationen sollen gezielt weitergegeben werden. Jedoch nur so viel, wie notwendig ist. Die Informationsflut gilt es einzudämmen.


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