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14.05.2018

Zeit ohne Ende – Persönliche Grenzen kennen

Von: Christian Sartorius - SERVUS business development

Mai


Druck und Stress zeigen uns allen unsere persönlichen Begrenzungen auf. Eine Grenze ist eine Trennlinie zwischen zwei Bereichen. Im Bereich von Druck und Stress ist es die Linie zwischen gesunder, motivierender Belastung, die zu Topleistungen befähigt, und andauernder Überforderung, die in eine Reduktion der Leistungsfähigkeit mündet.

Durch den technischen Fortschritt ist vieles möglich, was vor ein paar Jahren noch schwer vorstellbar war. Zeitliche Schranken wurden und werden weiter nach aussen verschoben. Die neuen Kommunikationstechnologien arbeiten in Lichtgeschwindigkeit. Folge: Der Mensch stösst an seine Kapazitätsgrenzen, wo die Maschine erst warmzulaufen beginnt.

Wer diesen Herausforderungen erfolgreich begegnen will, muss den Mut haben, seine persönlichen Grenzen zu kennen und zu akzeptieren.

Die Stresskurve: Vom positiven und negativen Stress


Bilderklärung:
Ausgehend vom linken, der Kreativität förderlichen und erholungswirksamen Bereich ergibt sich eine gute Leistung, wenn das Spannungsniveau steigt. Immer wieder erstaunlich ist die hohe Qualität von Resultaten, die Menschen erreichen, wenn sie in der Phase des Eustresses, der Zone des positiven Stresses, zusammen arbeiten und Synergien nutzen.

Der Psychologe Mihaly Csikszentmihalyi bezeichnet diesen Zustand als Flow. Zu hohe Anforderungen schaffen Überforderung, zu geringe Anforderungen Unterforderung und Langeweile.

Nach Csikszentmihalyi unterstützen folgende Punkte den Flow:

  • Vorgesetzte, die für klare, angemessene Ziele sorgen, führen ihr Team im Flow.
  • Treffen, wo das Team die Resultate auswertet und einander ehrlich Rückmeldungen gibt, unterstützen den Flow in der Praxis. Dies führt zum Gefühl, dass die Menschen die Aktivitäten kontrollieren und nicht umgekehrt.
  • Konzentration führt zum Flow. Die Verzettelung und andauernde Ablenkung belastet und führt in die Überforderung.

Wer allerdings den Bogen überspannt, gelangt zunehmend in den absteigenden Bereich der Stresskurve. Hier wird der Stress negativ.

Der negative Stress – Enge Wahrnehmung
Stress verengt unsere Wahrnehmung. So sitzt ein Familienvater, Mitte dreissig, abgekämpft im Seminar. Er kann sich kaum wach halten. In einer Pause komme ich mit ihm ins Gespräch. Er erzählt mir, dass er auf Montage im Ausland arbeite. Seine langjährige Erfahrung auf diesem Maschinentyp ist gefragt. Er erwähnt, dass er wegen der Familiensituation nicht mehr so viel reisen möchte. Er werde die Situation bald ändern. Auf meine Nachfrage, wie lange er schon in diesem Zustand arbeite, antwortet er: Fünf Jahre.

Seit fünf Jahren lebt der Mann in der Annahme, dass sich bald etwas ändert. Er ist immer noch viele Wochen pro Jahr im Ausland tätig. Oft muss der Rückreisetermin wegen Verzögerungen nach hinten verschoben werden. Warum ändert er nichts? Er lebt in der Hoffnung, dass er nur noch eine kurze Zeit auf diese Art und Weise arbeiten muss. Das Problem: Die ‚kurze Zeit‘, die jetzt schon fünf Jahre dauert, saugt aus. Er fühlt sich im Tunnel gefangen und sieht den Ausweg nicht mehr.

Ein Arzt sitzt deprimiert im Zeitmanagement-Training. Seine Aufgabenliste enthält über zweihundert offene Punkte. Seine Anspannung ist für alle im Raum spürbar. Wir reden über den negativen Stress, das zu hohe Spannungsniveau. Aus medizinischer Sicht weiss er genau: Die andauernde Anspannung führt zum Herzinfarkt. Die unerledigten Punkte auf der Pendenzenliste belasten ihn. Es ist für ihn selbst schwierig, einen Ausweg zu sehen.

Wer über längere Zeit im Zustand des negativen Stresses lebt, verspannt sich zunehmend und gefährdet seine Gesundheit. Wer nicht für Entspannung sorgt, beginnt den Druck auch physisch zu bemerken. Das menschliche Herz kann dem Druck nicht dauernd standhalten. Der Rücken schmerzt. Die Verdauung streikt, weil eben auch Magen und Darm von der Anspannung betroffen sind. Kopfschmerzen und Migräne gehören in die Liste der körperlichen Signale der Beanspruchung. Neben diesen physischen Problemen führt eine dauernde Überlastung aber auch zu abnehmender Qualität in der Arbeit. Fehlt zum Beispiel die Zeit, die Mails vor dem Absenden durchzulesen, steigt die Fehlerhäufigkeit sogar bei ansonsten gewissenhaften Mitarbeitenden.
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